Warum behandle ich so gerne Patienten mit Kiefergelenksbeschwerden (CMD)?

Ich knirsche seit vielen Jahren nachts mit den Zähnen. Daher weiß ich, wie es meinen Patienten ergeht. Außerdem sind mir eine ausführliche, verständliche Beratung, sich Zeit nehmen zu können und eine freundliche Wohlfühl-Atmosphäre in der Praxis wichtig.

Es war schon längere Zeit mein Wunsch, nach 20 Jahren Zahnarzttätigkeit die klassische Zahnmedizin aufzugeben und mich nur noch meinem Spezialgebiet CMD widmen zu können. Nach sieben Monaten Tätigkeit in Regensburg habe ich seit Mai 2018 in der Zahnarztpraxis Dr. Huber in meinem Heimatort Bogen die wunderbare Möglichkeit erhalten, als angestellter Zahnarzt ausschließlich Patienten mit Kiefergelenksbeschwerden behandeln zu können.

Viele Patienten leiden förmlich unter den Beschwerden

Immer wieder sehe ich Patienten, die seit Monaten von Schmerzen geplagt sind. Oft leiden sie unter starken Kopfschmerzen und Schulter- und Nackenverpannungen – von mehrfach pro Monat bis fast täglich. Einige haben eine ganze Fachärzte-Odyssee hinter sich (z.B. Hausarzt, HNO-Arzt, Orthopäde, Neurologe, ja mitunter sogar Psychologe). Die meisten werden von einer zur nächsten Disziplin überwiesen, weil angeblich nichts zu finden ist. Dann heißt es meist, der Patient "bilde sich die Schmerzen ein“, weil kein Arzt etwas finden kann.

Manche Betroffene kamen durch einen wachsamen Physiotherapeuten zu uns – manche über eine Freundin oder einen Freund, die/der bei uns in Behandlung war. Oft ließen nach einigen Tagen Kiefergelenksbehandlung die Schmerzen schon deutlich nach und nach wenigen Wochen verschwanden sie mitunter sogar nahezu komplett. Diese Patienten waren mehr als erstaunt -  und überglücklich! Das ist für mich die schönste Motivation, die mir mein Beruf geben kann.


Oft werden Kiefergelenksprobleme nicht erkannt - wieso eigentlich?

Meist liegt keine schwere Störung vor, vielmehr denkt oft keiner der Kollegen an das Kiefergelenk. Ursache dafür ist, dass sich viele nicht näher mit Zusammenhängen im Kiefergelenk beschäftigen oder keine Ausbildung hierfür haben.  Die meisten Zahnärzte wollen mit Kiefergelenksbehandlung ebenso wenig zu tun haben. Auch ich hatte in meinem Studium nur wenige Stunden Vorlesung dazu – leider.

Die ersten zehn Jahre meiner Tätigkeit habe ich Kiefergelenksprobleme genauso wenig erkannt, weil ich es einfach nicht besser wusste. Erst nachdem ich bei Prof. Dr. Hans-Christoph Lauer in Frankfurt/Main das CMD-Curriculum abgelegt hatte, sah ich plötzlich "mit anderen Augen", wieviele meiner Patienten von Kiefergelenkserkrankungen betroffen waren. Daraufhin behandelte ich im ersten Quartal dreißig Patienten mit CMD-Symptomen.

Damals habe ich mir zum Ziel gesetzt, diesen CMD-Patienten zu helfen und möglichst vielen Kollegen anderer Fachdisziplinen die Augen für Kiefergelenksbeschwerden zu öffnen. Ein sehr wichtiges Glied in der Kette sind Physiotherapeuten, weshalb ich seit 2007 regelmäßig an der Fortbildungsakademie Pschick  in Regensburg unterrichte.

Zusammenarbeit mit Fachärzten verschiedener Disziplinen

Auch an andere Ärzten gebe ich mein Fachwissen gerne weiter - sollten Sie Interesse haben, kontaktieren Sie mich bitte. Auf Wunsch setzen wir uns zusammen oder ich lade Sie zu einer meiner nächsten Vortragsveranstaltungen ein.

Häufige Fragen

Wie schnell bekomme ich einen Termin bei Dr. Peiler für eine Untersuchung ?

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